Maria Montessoris Pädagogik ist fast 100
Jahre alt - und gefragt wie nie zuvor. Ihr oberstes Prinzip der
kindlichen Entfaltung durch selbstbestimmtes Handeln praktizieren 400
Schulen in Deutschland
Was ist eigentlich ein Ellipsoid? Und wie unterscheiden sich Quader und
Kubus? Tobias ist erst sechs, und es kostet ihn sichtlich Mühe,
Buchstaben für Buchstaben aneinander zu reihen, um die exotischen
Begriffe auf den Holztäfelchen zu entziffern. "Zylinder" steht da,
"Ovoid" und "vierseitige Pyramide". Die Namensschilder müssen
geometrischen Holzkörpern zugeordnet werden, die der Erstklässler vor
sich auf dem großen, runden Teppich aufgebaut hat. Das dauert eine
Weile und bedarf gelegentlicher Nachfrage beim seitwärts kauernden
Lehrer Jürgen Negenborn, aber schließlich steht alles am richtigen
Platz, und Tobias triumphiert.
Einen
Schritt weiter brütet Drittklässler Niko über der Rechenaufgabe 71579
mal 5101, deren neunstelliges Ergebnis er mittels eines
schachbrettartigen Dezimalbretts und unterschiedlich langen
Perlensträngen zu eruieren versucht. Daneben kullert Caroline, dritte
Klasse, rote Holzperlen in die hundertfachen Mulden der
Multiplikationstafel. Andere Schüler sitzen an ihren Pulten und füllen
Heftzeilen mit Schönschrift, am Computer klickt sich ein Mädchen durch
eine Lernsoftware, in der Leseecke hat sich ein Viertklässler hinter
einem Lexikon verschanzt.
Die morgendliche Freiarbeit in der
"Orca"-Klasse an der Starnberger Montessori-Schule verblüfft nicht nur
durch das scheinbar unkomplizierte Nebeneinander von vier
Jahrgangsstufen. Es ist vor allem die fast kontemplative
Konzentriertheit der Kinder, die Besucher gefangen nimmt. Dabei ist gut
was los: Wir sehen 26 Kinder, die sich während des Unterrichts frei
durch einen wohnzimmerähnlichen Klassenraum und im Schulkorridor
bewegen und sich allein oder zu mehreren mit einem Thema befassen und
zugehörige Lernmaterialien aus den Regalen holen. Kinder, die sich
flüsternd über ihre Arbeit austauschen, die ihre beiden Klassenleiter
duzen und in deren Gesichtern manchmal tatsächlich freudiger Eifer
aufleuchtet oder eine unantastbar wirkende, zeitvergessende
Vertieftheit.
"Freude ist das Indiz inneren Wachstums", schrieb
Maria Montessori, Urmutter der nach ihr benannten Pädagogik, einmal.
Fast 100 Jahre ist es her, dass die Ärztin und Wissenschaftlerin ihre
Erziehungsprinzipien erstmals publizierte.
Montessoris berühmter Leitsatz "Hilf mir, es selbst zu tun" markiert
ihr für die damalige Zeit umwälzendes Bild vom Kind als "Baumeister
seiner selbst". Aufgabe des Pädagogen sei es, postulierte die
überzeugte Katholikin, dem Kind dazu zu verhelfen, "von sich aus zu
handeln, zu wollen und zu denken", ihm mit Achtung zu begegnen und auf
seine individuellen Entwicklungsbedürfnisse einzugehen.
Was in
der Rohrstock-Ära einer Revolution gleichkam, ist längst
verinnerlichter Teil des Erziehungs- und Bildungssystems. Gut 600
Montessori-Kindergärten und rund 400 freie oder staatliche
Montessori-Schulen (mehr als 300 Grund- und rund 90 weiterführende
Schulen) existieren inzwischen in Deutschland, Schulen mit einzelnen
Montessori-Klassen oder -Zweigen mitgezählt. Jedes Jahr kommt ein gutes
Dutzend neuer Einrichtungen dazu. Allein in Bayern entstanden in den
vergangenen vier Jahren 24 neue Montessori-Schulen in freier
Trägerschaft.
Ginge es nach den Eltern, könnten es weitaus mehr
sein. Vielerorts übersteigt die Zahl der Interessenten, die sich um
einen Platz für ihr Kind bewerben, die tatsächlichen Kapazitäten um das
Drei-, bisweilen Vierfache.
"Bei uns wird eine andere Basis
gelegt", glaubt Jürgen Negenborn, Leiter der Montessori-Schule in
Starnberg (erste bis zehnte Klasse, 240 Schüler). Staatliche Lehrpläne
geben die Wissensziele vor" - und Montessori den Weg dorthin. Jeder Tag
beginnt mit 90 Minuten Freiarbeit, dem Herzstück der
Montessori-Pädagogik. Die selbstbestimmte Arbeit mit den vielfältigen,
teils von Maria Montessori entwickelten Materialien ermöglicht Kindern
Lernerlebnisse,die auf Erfahrung, Anschauung und aktivem Handeln
gründen. Von den Lehrern - durchweg examiniert und mit einem per
Zusatzausbildung erworbenen Montessori-Diplom - verlange dies die
"Kernkompetenz des Beobachtenkönnens", so Negenborn. "Es kostet mehr
Zeit als das mechanische Lernen. Aber wenn es sitzt, ist das Abstrakte
kein Thema mehr."
In der Wirksamkeit ihrer Prinzipien fühlen
sich Montessorianer nicht zuletzt durch Pisa bestärkt. Viel von dem,
was hiesige Kultusminister bei ihren Pilgerreisen nach Finnland
bestaunten, hätten sie auch in einer heimischen Montessori-Schule
antreffen können. Alters- und leistungsgemischte Klassen bis zur
Oberstufe; die freie, die Projekt- und die Gruppenarbeit, das
eigentätige Lernen. Statt Noten gibt es, zumeist bis zur achten Klasse,
detaillierte Lernentwicklungsberichte.
Selbstständiger und
selbstbewusster seien seine Schüler, findet Negenborn. Sozial
kompetenter. Und darob an den Regelschulen gern gesehen. Nach der
vierten Klasse wechseln 60 bis 70 Prozent der Starnberger
Montessori-Schüler auf das staatliche Gymnasium. Negenborn wäre es
lieber, wenn weniger ins Staatssystem konvertierten. Im Gegenzug speit
aber auch das Regelschulwesen reichlich Wechselwillige aus, denen die
"Monte" (Schülerjargon) Zuflucht bietet.
Johannes, 15, besuchte
zuvor eine öffentliche Hauptschule, schaffte den Übertritt auf die
Realschule und kam dann hierher. "An der Regel-schule versuchst du
dich zu drücken, wo es nur geht", sagt der Neuntklässler. "Hier merkt
man schnell, dass es nichts bringt und dass man für seine Ziele etwas
tun muss. Man muss es selbst in die Hand nehmen."
Nicht allen
gelingt das. Eine Mutter, deren beide Söhne eine Montessori-Schule
besuchten, erzählt, dass sie den Jüngeren nach anderthalb Jahren wieder
herunternehmen musste, weil er nur kümmerliche Lernfortschritte nach
Hause brachte - und eines Tages die Bitte, an seine alte Schule
zurückzudürfen, wo man ihm sage, was zu tun sei. Der Große hingegen sei
nach dem Wechsel auf die Montessori-Schule regelrecht aufgeblüht.
"Bei
Kindern, deren Eigenaktivität verschüttet ist, funktioniert die
Montessori-Pädagogik manchmal nicht", konzediert Gerd
Stäckle,Oberstufenlehrer in Starnberg. Umgekehrt erzielen Kinder mit
Teilleistungsstörungen wie Legasthenie oft erstaunliche Erfolge. In
harten Fällen bezuschussen sogar die Jugendämter das monatliche
Schulgeld, das - je nach Trägerschaft und elterlichem Einkommen -
zwischen 80 und 500 Euro beträgt.
Kostenfrei. An der
Montessori-Schule in Bonn zahlen Eltern keinen Cent, weil sie eine von
40 staatlichen Montessori-Grundschulen Nordrhein-Westfalens ist. Helga
Zorn unterrichtet dort seit 14 Jahren. "Zorni" nennen sie ihre Schüler
liebevoll, was wohl weniger daran liegt, dass sie ihnen fast qua
Körpergröße auf Augenhöhe begegnen kann, als an ihrer
vertrauensbildenden Art. "Ich begreife Kinder als individuelle
Persönlichkeiten", sagt Zorn. Weil jeder Schüler sein eigenes Lerntempo
habe, funktioniere eine Ansage an die ganze Klasse, "Mathebuch Seite
35, Aufgabe 4a", eben nicht. Viel häufiger kommt es vor, dass ein
Schüler gerade auf Seite 20 eines Schulbuchs arbeitet und ein anderer
schon bei Seite 48 angelangt ist. Der Unterricht ist entsprechend
differenziert. Diktate finden grüppchenweise für all jene statt, die
neue Lernwörter schon verinnerlicht haben, frühes Lesetalent wird durch
adäquates Material gefördert. Aaron, den achtjährigen Mathe-Genius aus
ihrer Klasse, lässt Zorn während der Freiarbeit mit den zigfachen,
kugelgefüllten Reagenzgläsern der "Großen Division" hantieren, obwohl
das erst Stoff der dritten Klasse ist. Im Gegenzug können schwächere
Schüler den Rechenrahmen aus dem Regal kramen, um sich noch einmal das
Dezimalsystem zu vergegenwärtigen.
Die Heterogenität, die das
deutsche Regelschulsystem bekämpft, indem es die frühe Trennung in drei
Schularten vollzieht, empfindet man an Montessori-Schulen als Basis
gelingenden Lernens. In altersgemischten Klassen werden zwei, drei oder
vier Jahrgangsstufen gemeinsam unterrichtet. Montessori selbst
favorisierte die Dreiermischung, weil sie Kindern den stetigen
Rollenwechsel vom Jüngsten über den Mittleren bis zum Ältesten
ermöglicht.
In der Klasse von Helga Zorn lernen 25 Erst- und
Zweitklässler. Während Zorn im so genannten gebundenen Unterricht den
Großen die Bewandtnis von Substantiven erklärt - im Kreis vor der Tafel
kniend - beschäftigen sich die Kleinen still mit einer Aufgabe. "Auch
im sozialen Umgang wirkt sich die Altersmischung bereichernd aus",
berichtet Barbara Stein, Schulleiterin in Bonn. Bei der Mischung von
Erst- und Viertklässlern etwa verwandelten sich die Großen "in ein
Vorbild von Geduld und Nachsicht". Seit 40 Jahren arbeitet Rektorin
Stein nach den Montessori-Prinzipien. "In den 60ern konnte man den
Freiheitsaspekt der Pädagogik noch stärker betonen", erzählt sie.
"Heute muss man den Kindern - und Eltern - klar machen, dass Freiheit
nur im Verbund mit Disziplin und Verantwortung möglich ist." Viele
Eltern kämen mit der Vorstellung zur Montessori-Schule, "der ganze
Morgen ist ein Spaß, und am Schluss hat man viel gelernt".
Was
spielerisch aussieht, bedeutet für die Kinder Arbeit, Ordnung und
Selbstdisziplin. Das betonte Montessori stets, und das erfahren Eltern
bei ganztägigen Hospitationen, die alle Schulen anbieten und die
mancherorts sogar verpflichtend sind. "Die Eltern müssen Vertrauen in
die Pädagogik haben - und in die Selbstbildungskraft ihres Kindes",
sagt Ingeborg Müller-Hohagen, Vorstandsmitglied des bayerischen
Landesverbands der Montessori-Schulen, dem ältesten und größten
Landesverband.
Die starke Integration der Eltern ist an
Montessori-Einrichtungen ähnlich verbreitet wie in den Waldorfschulen.
Oft müssen sich Eltern zu einem unentgeltlichen Arbeitseinsatz von
jährlich um die 20 Stunden verpflichten. Der beginnt mit Kuchenbacken
und Materialputzen und reicht bis zu eigenen Projekten, bei denen sie
mit Schülern Theater spielen oder im Herbst einen Fischzucht-Teich
abfischen.
Nervosität macht sich unter Eltern wie Schülern
breit, wenn Abschlüsse oder Übertritte auf weiterführende Schulen
anstehen. Zwar scheint das System Montessori - weil stärker an
staatlichen Lehrplänen orientiert - durchlässiger als etwa die
Waldorf-Laufbahn. Doch gibt es, anders als bei den Steiner-Schulen,
keine bundesweiten Angaben über Schulabschlüsse, für die zumeist
staatliche Prüfungen ablegt werden müssen. Der Grund: Als integrative
Schule nimmt Montessori auch Kinder mit Lernbehinderung auf, sodass die
Absolventenquoten von Schule zu Schule schwanken. An bayerischen
Montessori-Schulen schaffen 34 Prozent den Wechsel aufs Gymnasium - was
in etwa der Landesquote entspricht. Die rund 90 weiterführenden Schulen
bieten mehrheitlich Hauptschulabschluss und mittlere Reife an. Viele
Schüler wechseln anschließend auf eine staatliche Fachober- oder
Berufsschule oder an ein Gymnasium.
Das Prinzip Montessori
verliert in der gymnasialen Oberstufe an Gewicht. Bundesweit gibt es
nur zehn "reine" Montessori-Gymnasien und Gesamtschulen, die zum Abitur
führen. Daneben existiert eine Reihe von Gymnasien, die
Montessori-Zweige, -Klassen oder -Elemente in ihr Schulkonzept
aufgenommen haben. "Es mangelt", konstatiert Gudula Meisterjahn-Knebel,
Schulleiterin des Montessori-Internats Schloss Hagerhof in Bad Honnef,
"an Gymnasiallehrern mit Montessori-Diplom."
Erfahrungsschule
des sozialen Lebens solle die Schule für die Zwölf- bis 18-Jährigen
sein, forderte Montessori und entwarf, in Anlehnung an die damals
raumgreifende Idee der Landerziehungsheime, den "Erdkinderplan", der
die soziale Gemeinschaft in den Vordergrund rückt. In der Mittel- und
Oberstufe erweitern außerschulische Lernorte das Betätigungsfeld der
Schüler. Dazu zählen Arbeiten in der Natur, Praktika im Handwerk, in
Landwirtschaft und Industrie, im künstlerischen Bereich, in Handel oder
sozialen Einrichtungen. Theater-, Musik- und Tanzgruppen und kreatives
Gestalten - all das findet sich auch an Montessori-Schulen. Meist als
Wahlfach oder AG und nicht wie an Waldorfschulen als fester Bestandteil
des Lehrplans.
"Positiv verändert" kämen die meisten Schüler
von ihren Ausflügen in die Berufswelt zurück, so Oberstufenlehrer
Stäckle. Und manchmal um entscheidende Einsichten reicher. Jene etwa,
wie sie eine "Monte"-Absolventin im aktuellen Jahresbericht kundtut.
"Seid froh, dass ihr noch zur Schule geht", rät sie ihren ehemaligen
Mitschülern. "Denn Arbeiten ist sehr anstrengend und doof."
"Wir
lassen den Kindern die Freiheit, Lebensmotive selbst zu gestalten. Sie
sind Kapitän auf ihrem Bildungsschiff. Kernkompetenz des Lehrers ist
die des Beobachtenkönnens. Er weiß auch ohne Noten, wo jeder Schüler
steht!" Jürgen Negenborn, Montessori-Schulleiter in Starnberg
Allein
in Bayern gründeten Eltern in den vergangenen vier Jahren 24 neue
Montessori-Schulen. Insgesamt bestehen dort 68 Einrichtungen mit 10000
Schülern - Quelle: Montessori-Landesverb. Bayern
Internet
www.montessori-deutschland.de
Informationen
des Montessori-Dachverbands über bundesweit tätige Organisationen,
aktuelle Termine und Ausbildungsmöglichkeiten. Außerdem Links zu den
Landesverbänden mit Adressen, Literaturhinweisen und Antworten auf
häufig gestellte Fragen.
Maria Montessori (1870-1952)
Die
Naturwissenschaftlerin und erste Ärztin Italiens leitet 1900 ein
Institut zur Ausbildung von Lehrern für Behinderte. 1907 eröffnet sie
ihre erste "Casa dei Bambini" im römischen Viertel San Lorenzo. Die
dort praktizierte Pädagogik erregt weltweit Aufsehen und wird 1911 an
italienischen und Schweizer Volksschulen eingeführt. Durch Vorträge und
Kurse trägt Montessori, unterstützt von Sohn Mario, ihre Prinzipien in
alle Welt.
"Hilf mir, es selbst zu tun"
Was die pädagogischen Begriffe der Maria Montessori bedeuten
* Vorbereitete Umgebung nennt Montessori den physischen und psychischen
Raum, in dem das Kind die entscheidenden Schritte seines seelischen und
geistigen Wachstums vollzieht. Dazu zählt ein lichtes Schulgebäude
ebenso wie die Ausstattung des Klassenzimmers mit Lernmaterialien
sowie, "als lebendigster Teil", die Person des Lehrers.
* Als
"Schlüssel zur Welt" bezeichnet Montessori das von ihr entwickelte
Lehrmaterial, das inzwischen stark erweitert wurde. Wesentliches
Kriterium des Erfahrungsmaterials ist, dass es die Selbstbildung des
Kindes ermöglicht. Es soll durch ansprechende Form und Farbe die
Aufmerksamkeit fesseln, die Sinneswahrnehmung verfeinern und
Fehlerkontrolle einschließen. Das Arsenal eines durchschnittlichen
Klassenzimmers füllt etliche Regalmeter und reicht von den klassischen
Sandpapierbuchstaben und goldenen Perlen über Landkartenpuzzles,
Geologiebaukästen, Zeitbänder, Rechtschreibkarteien bis hin zu
Webrahmen, Geldspielen und PC-Software. Das Unterrichtsmaterial ist nur
einmal oder in sehr begrenzter Anzahl in der Klasse vorhanden, um
Rücksicht und Absprachen unter den Kindern zu fördern.
* Im
"gebundenen Unterricht" werden neue Themen gemeinsam mit dem Lehrer
erschlossen. Zur Lernpraxis zählen zudem Projekte, Epochen, der
morgendliche Kreis, Stille-Übungen und - oft bereits in der Grundschule
- öffentlich zu präsentierende Halbjahresarbeiten.
* Die
"kosmische Erziehung", von Montessori als zentrales Bildungsziel
avisiert, übersetzen viele Lehrer schlicht als Heimat- und Sachkunde,
um den esoterischen Anklang zu entkräften. Ihr ging es dabei um die
Umsetzung der Erkenntnis, dass der Mensch Teil eines kosmischen Ganzen
ist. Die Einsicht in die "Wechselbeziehung aller Dinge" ist für
Montessori das "fundamentale Bildungsprinzip", aus dem sich Erziehung
zur Verantwortung und Sozialkompetenz ebenso ableiten lässt wie zu
Umweltbewusstsein und politischem Interesse.
* Weltweite
Bewegung: In der von Montessori gegründeten "Association Montessori
International" (AMI) arbeiten Montessori-Gesellschaften und -vereine
aus allen Kontinenten zusammen.